Gaines Hall - Choreografie

 

 

CABARET DER VERLORENEN SEELEN

„stadtTheater walfischgasse“, Wien

 

Musical von Christian Simèon und Patrick Laviosa

 


Musicals müssen nicht immer riesig sein. Es geht auch ohne landende Helikopter und abstürzende Kronleuchter. Ohne Chor und Ballett. Manchmal reichen auch vier Männer und ein Klavier — und man gewinnt doch den Preis für das beste Musical der Saison. „Cabaret der verlorenen Seelen“ hat das 2007 in Frankreich geschafft, und seine Musik — ohne großes Orchester und ohne dramatische Sound Effects — behauptet sich in England in den ersten fünf Plätzen der Musicalcharts.

Der Inhalt: Ein schwuler Barmann, ein Transvestit und einer, den die beiden „Schicksal“ nennen, warten in einer heruntergekommenen Bar in New York. Sie warten auf den jungen Stricher Dick, der selbst noch gar nicht weiß, dass er den drei merkwürdigen Wesen bald begegnen wird. Als er auf der Flucht vor Schlägern die Kneipe betritt, bietet „Schicksal“ Dick einen Vertrag an, der ihn zu einem Pornostar machen soll.

In slapstickhaften und berührenden Szenen führen die drei dem Jungen vor, wie sich sein Leben durch den Vertrag verändern würde. Dabei verwandeln sie sich in Drag Queens, durchgeknallte Regisseurinnen und gallige Peepshowbetreiber. Die Reise führt durch schräge Karrieren, Träume, Verzweiflung, Liebe und Tod. - Wie wird sich Dick am Ende entscheiden?

Pressetext Theater


Mit Hannes Gastinger, Martin Niedermair, Norman Stehr, Sascha Oskar Weis


Regie: Thomas Schendel
Musikal. Leitung: Daniel Große Boymann
Choreografie: Gaines Hall
Bühne und Kostüme: Daria Kornysheva
Produktionsleitung: Sabine Pribil

 

 

 

Pressestimmen:

 

... „Für die Choreographie konnte niemand geringerer als Gaines Hall gewonnen werden, der, wie konnte es anders sein, auch eine kleine Steppeinlage einbaute....

... Das Stück ist eine große Herausforderung sowohl für Darsteller als auch Publikum....“

(musical-cocktail NO. 80 – April-Juni 09)

 

…”Tanzszenen voller Drive und Komik, choreographiert von Gaines Hall, wechseln mit Balladen…”

(musicals Heft 136, April-Mai 09)

 

"... Schendels Inszenierung ist brilliant, Daniel Große Boymann präsentiert die Musik am Klavier mit Verve, Choreograf Gaines Hall und Ausstatterin Daria Kornysheva geben der Aufführung Glanz. Und lange in Erinnerung bleiben wird einem das bravouröse Darstellerquartett. Ein fulminanter Theaterabend...."

(Wiener Zeitung, 13.2.2009)

 

 

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